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Ozon: Ozonloch - Ozonschicht - Konzentration

Was, wann, wo und warum ...

Die größte Ozonkonzentration befindet sich in der unteren Stratosphäre in mehreren Kilometern Höhe, da hier am meisten Sauerstoffteilchen zur Produktion durch die für uns Menschen unsichtbare ultraviolette Sonnenstrahlung (UV) zur Verfügung stehen. Hohe Ozonkonzentration sorgt hoch oben für einen Temperaturanstieg in der Stratosphäre, da die Teilchen einen Großteil der für Lebewesen gefährlichen, kurzwelligen Anteile der Sonnenstrahlung aufnehmen und in andere Wellenlängen umgewandelt an die Umgebung abstrahlen. Man nennt sie auch Ozonschicht, welcher wir zu verdanken haben, dass man sich auf der Erde nicht andauernd einen Sonnenbrand holt. Die vom Ozon absorbierte UV-Strahlung ist nämlich für die menschliche Haut sehr schädlich. Je mehr Ozonteilchen oben vorhanden sind, umso mehr werden die Lebewesen inklusive Pflanzen von gefährlichen ultravioletten Strahlungsanteilen geschützt. Eine durch Abbauprozesse dünner werdende Ozonschicht - verursacht von z. B. menschlich freigesetzten Gasen wie das bekannte FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) - gefährdet also das Leben und wird fälschlicherweise immer wieder auch als Ozonloch bezeichnet. Das tatsächliche Ozonloch tritt lediglich jährlich über dem Großraum der Antarktis an der Südhalbkugel der Erde auf, wo der Ozongehalt im Frühjahr vorübergehend enorm abnimmt, letztendlich aber auch hier kein „Loch“ verursacht sondern nur um über 50% zurück geht. Oft reicht dieses sogenannte Ozonloch auch bis Australien und Südamerika, hin und wieder kommt es auch über der Arktis vor. Bizarrerweise unterdrücken andere Treibhausgase wie etwa CO 2, welche durch Konvektion ganz nach oben gelangen aber den Abbau des Ozongehaltes, wodurch hier sogar ein positiver Teileffekt hinsichtlich der globalen Erwärmung zu beobachten ist. Natürlich ist dieses Ausmaß über der unbesiedelten Antarktis und in einem weiten Kreis rundherum am geringsten. Mehr Ozonteilchen oben bedeuten allerdings auch wieder eine Erwärmung der Stratosphäre und eine Zunahme des Treibhauseffektes, da die Wärmestrahlung nicht nur in den Weltraum gerichtet ist sondern auch nach unten in die wetteraktive Troposphäre. Sollten beispielsweise in Zukunft mehr Gewitter auftreten, würden diese ein wenig zur globalen Erwärmung beitragen, da sie durch die Blitze Ozon produzieren und durch Aufstiegsprozesse Ozon nach oben transportieren. Bisher nicht angesprochen wurden Ozonteilchen in unteren Schichten der Troposphäre, wo es in Bodennähe als giftiges Gas (Stichwort Sommersmog in Städten) Leben gefährdet und somit ein Vorkommen in möglichst geringen Mengen definitiv wünschenswert ist.



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